Englisch in der Grundschule

   Arbeitskreis Englisch an Grundschulen in Osthessen

please mail to:  ak_englisch_gs[at]florenbergschule.de

>>>>  Download ‚Englisch in der Grundschule‚ –  Leitfaden für Lehrkräfte
(Hrsg: Staatliches Schulamt für den Landkreis Fulda  Copyright © 2003)

Hinweis: Diese Empfehlungen wurden 2004/04 auf Basis der damals gültigen Rahmenpläne erarbeitet.  Eine Überarbeitung und Ergänzung mit den aktuellen Kompetenzorientierungen und Bildungsstandards ist in Planung.

Weitere Hinweise zum Übergang nach Klasse 4
(Hrsg: Staatliches Schulamt für den Landkreis Fulda  Copyright © 1997/98)

Hinweis: Diese Empfehlungen wurden 1997/98 auf Basis der damals gültigen Rahmenpläne erarbeitet.  Eine Überarbeitung und Ergänzung mit den aktuellen Kompetenzorientierungen und Bildungsstandards ist in Planung.

  •     Vortrag Prof. Dr. Michael Legutke in Fulda am 08.03.2012   Download als  *.pptx *.pps  *.pdf
    “ Grundschulenglisch im Spannungsfeld von Bildungsstandards, Kompetenzen und  Erwartungen  von Eltern sowie  weiterführenden Schulen“
  •   Mehr Kontinuität! Englischkenntnisse aus der Grundschule weiterentwickeln  (A.Kolb, N.Mayer)    Download als *.pdf

Mehr Links:

  •    Sie sind Lehrkraft an einer osthessischen Schule und suchen bzw. bieten
    Hospitationsmöglichkeiten für Lehrkräfte anderer Schulformen?
    >>> bitte senden Sie eine Mail an: ak_englisch_gs@florenbergschule.de

Was bringen die Schülerinnen und Schüler aus der Grundschule mit?

Über das Fremdsprachenlernen in Grundschulen liegen umfangreiche nationale und internationale Untersuchungen vor (siehe Auswahl Seite 23). Die dabei gewonnenen Befunde, ergänzt durch Berichte von Grundschullehrkräften vieler Bundesländer, erlauben genauere Aussagen über

Sprachliches Können Hören und Hörverstehen

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über eine gut entwickelte Hörverstehenskompetenz. Sie verstehen zum Beispiel

• den classroom discourse sowie Fragen und Antworten von Mitschülerinnen und Mitschülern,

• den Sinngehalt unterschiedlicher Texte wie Reime, Lieder und Geschichten, auch wenn diese von Tonträgern gehört werden, sofern sie mit entsprechender Hilfestellung (zum Beispiel Bilder, Mimik, Gestik) unterstützt werden,

• die Aussagen von Gehörtem selbst dann, wenn darin ihnen unbekannte Wörter enthalten sind.

Sprechen, mündliche Kommunikation

• Reime, Lieder, Chants, manchmal auch kleine Dialoge reproduzieren,

• über sich und Themen ihrer Lebenswelt sprechen und sich dabei vor allem formelhafter Wendungen bedienen,

• sich ansatzweise auch selbstständig mit elementaren sprachlichen Mitteln zu ihnen vertrauten Themen äußern.

Lesen, Leseverstehen und Schreiben

 • vertraute Klangbilder in ihrem Schriftbild erkennen, vor allem dann, wenn Laut und Schrift nicht zu sehr voneinander abweichen,

• bildgestützte Inhalte in Wörtern, Einzelsätzen und kurzen Texten verstehen,

• Wörter, Einzelsätze und kurze Texte korrekt abschreiben und

• einzelne häufig gebrauchte Wörter auswendig aufschreiben.

Das bedeutet:

Keine Vokabelhefte (traditionell)   sondern z.B. Bilderwörterbuch Keine Benotung im Test / Lernkontrollen Keine bewusste Vermittlung von Grammatik


Was bringen die Schülerinnen und Schüler aus der Grundschule nicht mit?

Mit Blick auf das sprachliche Können der Schülerinnen und Schüler kann nicht erwartet werden, dass sie sich durchgängig normgerecht in der Fremdsprache äußern können. Sie sind nur begrenzt in der Lage, längere zusammenhängende Äußerungen zu machen. Vielfach benutzen sie formelhafte Wendungen, und auch der aktive Gebrauch von Verben hat sich als begrenzt erwiesen. Vielfach sind die Schülerinnen und Schüler nicht in der Lage, eigene Fragen zu stellen. Erwartungen an produktive schriftliche Darstellungen können nicht erfüllt werden, weil diese curricular nicht gefordert und folglich nicht Gegenstand des Unterrichts sind.

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